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Amelie Dupuy-Cailloux

Der Weltacker erwacht aus seinem Winterschlaf!

Weltacker

13.04.2017 – Heute eröffnet die Internationale Gartenausstellung ihre Pforten und lockt mit einer bunten Eröffnungsfeier Gäste und Journalisten nach Berlin-Marzahn. Langsam erwacht auch „Der Weltacker“ aus seinem Winterschlaf. Auf dem Gelände der IGA, mitten im urbanen Gartenglück zwischen bunten Blumen aus aller Welt, zeigt der 2000 m²-Weltacker maßstabsgetreu, welche Ackerkulturen global angebaut werden und zu welchem Zweck.

Die IGA will internationale Gartenkunst erlebbar machen und neue Impulse für zeitgemäße Stadtentwicklung und eine grüne Lebenskultur setzen. Ganz in diesem Sinne beantwortet der Weltacker – 2000 m² für alle, große Zukunftsfragen anschaulich und konkret. Wie kann sich die wachsende Weltbevölkerung in Zukunft ernähren und dabei die globalen Umweltherausforderungen meistern? Kann Bio die Welt versorgen oder bedarf es dazu der Gentechnik? Müssen wir viel mehr auf weniger Fläche produzieren oder ist genug für alle da? Wie viel Fleisch können wir uns noch erlauben? Ist Biosprit ein ökologischer Treibstoff?

Am 7. Mai 2017, feiert der 2000 m²-Weltacker seine eigene Weltacker-Eröffnung! Dimitri Hegemann vom Tresor/Kraftwerk legt zwischen 17:00 und 20:00 „Weltackermusik“ auf, prominente Ackerpaten erzählen in 2000 Sekunden etwas über außergewöhnliche Landwirtschaftliche Themen, Freunde des Gärtnerns können mit unserem Biogärtner Gerd die Kartoffeln einpflanzen, während Kinder als Sonnenblume oder Biene geschminkt werden oder Seedballs drehen können und beim Flächenbuffet erfahren, wie viel ihre Lieblingspizza an Ackerfläche verbraucht oder welchen langen Weg eine Tomate im Supermarkt hinter sich hat…

An der Station zum Flächenbuffet können Sie erfahren, welche Gerichte besondern viel Ackerfläche in Anspruch nehmen

Durch ein Leitsystem von Informationstafeln und -stationen wird der Weltacker aktiv erlebbar. Von Mai bis Oktober vermitteln über 50 Umweltbildungsveranstaltungen konkretes Wissen über Landwirtschaft und Ernährung. Auf dem Acker führen Projektmitarbeiter/innen durch die Kulturen und beantworten Fragen. Kreativ aufbereitete Hintergründe auf der Webseite und in Publikationen vermitteln wertvolles Wissen. Internationale Partnerprojekte zeigen, wie 2000 m² in anderen Regionen beackert werden, etwa in China, Kenia, oder Syrien… und auf unserem Partnerweltacker in der Schweiz.

Benedikt Haerlin, Leiter des Berliner Büros der Zukunftsstiftung Landwirtschaft (ZSL), hat das Projekt initiiert, um großen Fragen ein menschliches Maß zu geben und dabei Aha-Erlebnisse auszulösen. „Es ist genug für alle da!“ sei die wichtigste Botschaft des Ackers, und: „Mit jedem Einkauf erteile ich Landwirt/innen einen Auftrag und bestelle so meinen Acker“. Durch Menge, Qualität und Herkunft der gekauften Produkte kann jede/r von uns etwas bewirken. „Jeder Bissen hat einen einzigartigen Ort, den wir mit gestalten“ meint Haerlin. Wie unser persönlicher Acker aussieht, auch für andere Tiere und Pflanzen, haben wir als Gärtnerinnen und Gärtner der Erde selbst in der Hand.

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