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mym2 – unser Online-Flächenrechner ist da!

Wieviel Acker steckt in meiner Pizza? Macht die Salami einen Unterschied? Welchen Flächenverbrauch hat unser Abendessen, welchen das Morgenmüsli mit Kuh- oder Sojamilch? Diese Fragen beantwortet mym2.de, der Online-Flächen­rechner des 2000m²-Weltackers der Zukunftsstiftung Landwirtschaft.

Ob er nun „Mümzwei“, „Maiemtwo“ oder „MyQuadratmeter“ ausgesprochen wird, immer rechnet er ein Gericht auf seine Grundzutaten herunter, die auf dem Acker wachsen. mym2 errechnet dann mit Hilfe der Ertragsstatistiken der Welternährungsorganisation FAO wieviel Ackerfläche in einem Gericht steckt. Einige Gerichte bietet die App bereits fertig an, alle anderen Rezepte können Sie sich selbst zusammenstellen. Carla und Ben, die beiden Weltacker­charaktere, helfen nicht nur bei der Eingabe, sondern erzählen auch noch allerlei Wissens­wertes zu Themen wie Regionalität, Bioanbau, Fleisch, Lebensmittelverschwendung, Weide- oder Ackermilch. Schließlich gibt es zu jeder Acker- oder Gartenpflanze eine Kurzbeschreibung und weiterführende Informationen.

Die Ackerkünstlerin Annika Huskamp hat sich mal wieder selbst übertroffen!

„Mit unserem Flächenrechner finden Sie heraus wie viel Ackerfläche in ihren Gerichten steckt und entdecken dabei erstaunliche Unterschiede,“ sagt Lukas Mischnick, der die Entwicklung des Rechners geleitet hat, „und sie gibt allerlei Tips für den nachhaltigen Einkauf im Alltag“.

2000 m² Ackerfläche stehen für jeden Menschen auf der Welt pro Jahr an Ackerfläche zur Verfügung (1,5 Mrd Hektar / 7,5 Mrd Menschen), also knapp 5,5 m² Acker pro Tag. Hinzu kommen noch einmal 11 m² Weide und Grünland. Abziehen müssen wir was verschwendet und weggeworfen wird, in Biogasanlagen oder im Tank landet. Wenn wir dies machen, dann bleiben knapp 4,2 m² übrig. Dennoch ist das mehr als genug Fläche, um einen Menschen gut und gesund zu ernähren und einzukleiden (Fasern). Allerdings importiert die Europäische Union zusätzlich zu ihrem 2000 m²-Anteil weitere 700 m² Ackerland pro Nase, hauptsächlich als Futtermittel zur übermäßigen Produktion tierischer Lebensmittel.  

„Fast alles was wir essen stammt letztlich von fruchtbarem Boden, den es zu pflegen und zu erhalten gilt“ erläutert Benedikt Haerlin von der Zukunftsstiftung Landwirtschaft, „mym2 zeigt, dass jeder Bissen, den wir essen, an seinem einzigartigen Ort gewachsen ist und sagt: Stellt euch mal all die Orte und die Menschen vor, von denen Eure Pizza stammt.“

Pressemitteilung zur Veröffentlichung des Rechners

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