{"id":439,"date":"2024-09-16T18:11:31","date_gmt":"2024-09-16T18:11:31","guid":{"rendered":"https:\/\/www.2000m2.eu\/?post_type=crop&#038;p=439"},"modified":"2026-03-23T09:38:10","modified_gmt":"2026-03-23T09:38:10","slug":"zuckerrohr","status":"publish","type":"crop","link":"https:\/\/www.2000m2.eu\/de\/kultur\/zuckerrohr\/","title":{"rendered":"Zuckerrohr"},"content":{"rendered":"\n<h1 class=\"wp-block-heading\">Zuckerrohr, Saccharum officinarum<\/h1>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n<style>.wp-block-kadence-column.kb-section-dir-horizontal > .kt-inside-inner-col > .kt-info-box439_30f84a-f7 .kt-blocks-info-box-link-wrap{max-width:unset;}.kt-info-box439_30f84a-f7 .kt-blocks-info-box-link-wrap{border-top-left-radius:15px;border-top-right-radius:15px;border-bottom-right-radius:15px;border-bottom-left-radius:15px;background:var(--accent);padding-top:var(--global-kb-spacing-xs, 1rem);padding-right:var(--global-kb-spacing-xs, 1rem);padding-bottom:var(--global-kb-spacing-xs, 1rem);padding-left:var(--global-kb-spacing-xs, 1rem);}.kt-info-box439_30f84a-f7.wp-block-kadence-infobox{max-width:100%;}.kt-info-box439_30f84a-f7 .kadence-info-box-image-inner-intrisic-container{max-width:100px;}.kt-info-box439_30f84a-f7 .kadence-info-box-image-inner-intrisic-container .kadence-info-box-image-intrisic{padding-bottom:100%;width:1920px;height:0px;max-width:100%;}.kt-info-box439_30f84a-f7 .kadence-info-box-icon-container .kt-info-svg-icon, .kt-info-box439_30f84a-f7 .kt-info-svg-icon-flip, .kt-info-box439_30f84a-f7 .kt-blocks-info-box-number{font-size:25px;}.kt-info-box439_30f84a-f7 .kt-blocks-info-box-media{color:var(--accent-3);background:var(--accent-4);border-color:#444444;border-radius:167px;overflow:hidden;border-top-width:0px;border-right-width:0px;border-bottom-width:0px;border-left-width:0px;padding-top:11px;padding-right:11px;padding-bottom:11px;padding-left:11px;margin-top:0px;margin-right:15px;margin-bottom:0px;margin-left:15px;}.kt-info-box439_30f84a-f7 .kt-blocks-info-box-media .kadence-info-box-image-intrisic img{border-radius:167px;}.kt-info-box439_30f84a-f7 .kt-infobox-textcontent .kt-blocks-info-box-text{color:#ffffff;}.kt-info-box439_30f84a-f7 .kt-blocks-info-box-link-wrap:hover .kt-blocks-info-box-text{color:#ffffff;}.kt-info-box439_30f84a-f7 .kt-blocks-info-box-learnmore{background:transparent;border-width:0px 0px 0px 0px;padding-top:4px;padding-right:8px;padding-bottom:4px;padding-left:8px;margin-top:10px;margin-right:0px;margin-bottom:10px;margin-left:0px;}@media all and (max-width: 767px){.kt-info-box439_30f84a-f7 .kt-blocks-info-box-link-wrap{text-align:left;display:block;}.kt-info-box439_30f84a-f7 .kt-blocks-info-box-link-wrap .kt-blocks-info-box-media{display:inline-block;max-width:100%;}}<\/style>\n<div class=\"wp-block-kadence-infobox kt-info-box439_30f84a-f7\"><span class=\"kt-blocks-info-box-link-wrap info-box-link kt-blocks-info-box-media-align-left kt-info-halign-left kb-info-box-vertical-media-align-top kb-info-mobile-halign-left\"><div class=\"kt-blocks-info-box-media-container\"><div class=\"kt-blocks-info-box-media kt-info-media-animate-none\"><div class=\"kadence-info-box-image-inner-intrisic-container\"><div class=\"kadence-info-box-image-intrisic kt-info-animate-none kb-info-box-image-ratio kb-info-box-image-ratio-square\"><div class=\"kadence-info-box-image-inner-intrisic\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.2000m2.eu\/wp-content\/uploads\/Zuckerrohr_AH-1.jpg\" alt=\"\" width=\"1920\" height=\"1358\" class=\"kt-info-box-image wp-image-835\" srcset=\"https:\/\/www.2000m2.eu\/wp-content\/uploads\/Zuckerrohr_AH-1.jpg 1920w, https:\/\/www.2000m2.eu\/wp-content\/uploads\/Zuckerrohr_AH-1-300x212.jpg 300w, https:\/\/www.2000m2.eu\/wp-content\/uploads\/Zuckerrohr_AH-1-768x543.jpg 768w, https:\/\/www.2000m2.eu\/wp-content\/uploads\/Zuckerrohr_AH-1-1024x724.jpg 1024w, https:\/\/www.2000m2.eu\/wp-content\/uploads\/Zuckerrohr_AH-1-1536x1086.jpg 1536w\" sizes=\"(max-width: 1920px) 100vw, 1920px\" \/><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><div class=\"kt-infobox-textcontent\"><p class=\"kt-blocks-info-box-text\"><strong>Fl\u00e4che global<\/strong>: 26,3 Millionen Hektar<br><strong>Fl\u00e4che auf dem Weltacker<\/strong>: 28,9 m\u00b2 (1,4%)<br><strong>Herkunftsregion<\/strong>: Melanesien, Inselgruppe nord\u00f6stlich Australiens<br><strong>Hauptanbaugebiete<\/strong>: Brasilien, Indien, Thailand<br><strong>Verwendung \/ Hauptnutzen<\/strong>: Saccharose (Zucker), Treibstoff, Papier, Tierfutter<\/p><\/div><\/span><\/div>\n\n\n\n<p>Zuckerrohr war f\u00fcr viele Jahrtausende die Basis f\u00fcr die Zuckerproduktion, bis vor etwa 200 Jahren die Zuckerr\u00fcbe als Konkurrentin antrat. War Zucker zuerst selten und teuer, so wurde er sp\u00e4ter zu einem der ersten industriell hergestellten Welthandelsg\u00fcter &#8211; und damit durch die Jahrhunderte ein Treiber f\u00fcr Kriege, koloniale Sklaverei und Spekulation.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Pflanze mit Anspr\u00fcchen<\/h2>\n\n\n\n<p>Zuckerrohr geh\u00f6rt zur Familie der S\u00fc\u00dfgr\u00e4ser, ist mehrj\u00e4hrig und kann bis zu sieben Meter hoch werden. Die krautige Pflanze kann aufgrund der Gr\u00f6\u00dfe ihrer Bl\u00e4tter und den ausgebildeten b\u00fcscheligen Bl\u00fctenst\u00e4nden mit bl\u00fchenden Maispflanzen verwechselt werden. Das Innere der langen, bis zu 5 cm dicken Halme besteht zu 9-16 Prozent aus kristallisationsf\u00e4higem Zucker.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Pflanze gilt als sehr empfindlich, da f\u00fcr ihr Wachstum eine konstante W\u00e4rme von 25 bis 28 Grad Celsius und stickstoffhaltige und tiefgr\u00fcndige B\u00f6den optimal sind. Bei Temperaturen unter 15 Grad Celsius w\u00e4chst sie nicht weiter. Der Boden muss w\u00e4hrend des Wachstums sehr gezielt bew\u00e4ssert und vor der Ernte trocken gehalten werden. Zuckerrohr wird daher nur in tropischen und subtropischen Regionen angebaut.<br><\/p>\n\n\n\n<p>Der Erntezeitpunkt richtet sich nach einer pflegeintensiven Wachstumszeit von 10 bis 24 Monaten nach dem Zuckergehalt der Pflanze. F\u00fcr die Ernte werden die zuckerhaltigen Halme nah am Boden abgeschnitten und alle Bl\u00e4tter entfernt, denn diese enthalten keinen Zucker. In den L\u00e4ndern des Globalen S\u00fcdens erfolgt dieser Arbeitsschritt zumeist in m\u00fchevoller, unterbezahlter Handarbeit. Im Anschluss folgen verschiedene Mahl-, Koch und Reinigungsprozesse. Die im Boden zur\u00fcckgebliebenen St\u00e4ngelabschnitte treiben ohne gro\u00dfen Aufwand erneut aus und erlauben nach 10 bis 12 Monaten die n\u00e4chste Ernte. Die Lebensdauer einer Zuckerrohrpflanze ist regional unterschiedlich. So wird in Indien oft zweij\u00e4hrig und in Brasilien teilweise f\u00fcnfj\u00e4hrig angebaut. Eine Zuckerrohrpflanze kann bis zu zwanzig Jahre alt werden.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Grausame S\u00fc\u00dfe \u2013 die Geschichte des Zuckerrohrs<\/h2>\n\n\n\n<p>Als&nbsp;Ursprung&nbsp;der Pflanze und ihrer Nutzung zur Zuckergewinnung gilt&nbsp;der ostasiatische Raum. Vermutet wird, dass es auf den melanesischen Inseln schon vor 10.000 Jahren roh verspeist wurde. Von dort verbreitete sich Zuckerrohr in Asien \u2013 von den Philippinen bis Indien. Durch den Handel gelangte es dann viele tausend Jahre sp\u00e4ter, ab dem sechsten Jahrhundert n. u. Z. in den persischen und arabischen Raum und bis nach Spanien, \u00c4gypten und Sizilien.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach Mitteleuropa gelangte die Pflanze durch die europ\u00e4ischen Kreuzz\u00fcge der Christen erst \u00fcber tausend Jahre sp\u00e4ter. In Mitteleuropa war Zuckerrohr aber klimabedingt nicht kultivierbar. Allerdings wurden w\u00e4hrend der Kreuzz\u00fcge die arabischen Zuckerrohranbaugebiete im Mittelmeerraum von Christen \u00fcbernommen. Der gewonnene Zucker wurde so langsam eine Alternative zum Honig, blieb aber zun\u00e4chst sehr teuer und somit den Oberschichten vorbehalten. Bis zur Entdeckung des R\u00fcbenzuckers1796 war Zuckerrohr die einzige bekannte Quelle zur Gewinnung von Zucker.<\/p>\n\n\n\n<p>Christoph Kolumbus brachte Zuckerrohrpflanzen in die Karibik, die im 16. Jahrhundert zur Zuckerrohr-Hochburg wurde. Etwa zeitgleich gelangte sie durch portugiesische Kolonialisten in den westafrikanischen Raum. Schnell wurde klar, dass die feuchtwarmen, tropischen Klimabedingungen f\u00fcr Anbau und Ertrag ideal waren. In kurzer Zeit entstanden so in den kolonisierten Gebieten gro\u00dfe Plantagen f\u00fcr die zahlreiche Indigene gewaltsam von ihrem Land vertrieben wurden. Auf diesen Plantagen arbeiteten meistens westafrikanische Sklav:innen. Neben dem Anbau von Baumwolle und Tabak spielte auch der Anbau von Zuckerrohr eine bedeutende Rolle im grausamen, transatlantischen Sklavenhandel. Denn auch die Zuckergewinnung war Schwerstarbeit und der \u201eArbeitskr\u00e4fteverschlei\u00df\u201c forderte st\u00e4ndig Nachschub an vornehmlich jungen, m\u00e4nnlichen Sklaven.<\/p>\n\n\n\n<p>Franz\u00f6sische Kolonialisten brachten zu Beginn des 18. Jahrhunderts den Zuckerrohranbau in den S\u00fcden der heutigen USA, der auch hier durch Ausbeutung von Sklav:innen schnell zum wichtigen Wirtschaftsfaktor wurde. Erst Mitte des 19. Jahrhunderts wurden Teile der Zuckergewinnung mechanisiert, was den Arbeitskr\u00e4ftebedarf verringerte, die Erschlie\u00dfung gr\u00f6\u00dferer Anbaufl\u00e4chen erm\u00f6glichte und den Ertrag steigerte. Zucker blieb aber lange Zeit ein absolutes Luxusgut. Heute ist Zuckerrohr die weltweit wichtigste Pflanze zur Herstellung von Zucker und wird in fast allen feuchtwarmen Gebieten der Welt gro\u00dffl\u00e4chig angebaut. Die Arbeit auf den Plantagen ist nach wie vor sehr hart und vor allem durch den Einsatz von Pestiziden gef\u00e4hrlich f\u00fcr Menschen und Natur. In Brasilien verlieren Kleinb\u00e4uer:innen ihr Land an Plantagenbesitzer und es werden weiter Regenwaldfl\u00e4chen gerodet und Gew\u00e4sser verschmutzt.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Wirtschaftsjahr 2022 wurden laut FAO weltweit fast 2 Milliarden Tonnen&nbsp;Rohrzucker und mehr als 260 Millionen Tonnen Zuckerr\u00fcben produziert. Damit basieren ca. 80% der globalen Zuckerproduktion auf Zuckerrohr. Die Produktion wird von Brasilien, Indien und China angef\u00fchrt, bei einem Ertrag von etwas \u00fcber 70 Tonnen pro Jahr und Hektar. Rohr- und R\u00fcbenzucker haben heute bei der Zuckergewinnung anstelle von sklavengetriebener Muskelkraft einen sehr hohen maschinengebundenen Energieeinsatz.<br><\/p>\n\n\n<style>.wp-block-kadence-column.kb-section-dir-horizontal > .kt-inside-inner-col > .kt-info-box439_b9ce10-bf .kt-blocks-info-box-link-wrap{max-width:unset;}.kt-info-box439_b9ce10-bf .kt-blocks-info-box-link-wrap{border-top-left-radius:15px;border-top-right-radius:15px;border-bottom-right-radius:15px;border-bottom-left-radius:15px;background:var(--accent-4);padding-top:var(--global-kb-spacing-xs, 1rem);padding-right:var(--global-kb-spacing-xs, 1rem);padding-bottom:var(--global-kb-spacing-xs, 1rem);padding-left:var(--global-kb-spacing-xs, 1rem);}.kt-info-box439_b9ce10-bf .kadence-info-box-icon-container .kt-info-svg-icon, .kt-info-box439_b9ce10-bf .kt-info-svg-icon-flip, .kt-info-box439_b9ce10-bf .kt-blocks-info-box-number{font-size:50px;}.kt-info-box439_b9ce10-bf .kt-blocks-info-box-media{border-top-width:0px;border-right-width:0px;border-bottom-width:0px;border-left-width:0px;padding-top:10px;padding-right:10px;padding-bottom:10px;padding-left:10px;margin-top:0px;margin-right:15px;margin-bottom:0px;margin-left:15px;}.kt-info-box439_b9ce10-bf .kt-infobox-textcontent .kt-blocks-info-box-text{color:var(--contrast);}.kt-info-box439_b9ce10-bf .kt-blocks-info-box-learnmore{background:transparent;border-width:0px 0px 0px 0px;padding-top:4px;padding-right:8px;padding-bottom:4px;padding-left:8px;margin-top:10px;margin-right:0px;margin-bottom:10px;margin-left:0px;}@media all and (max-width: 767px){.kt-info-box439_b9ce10-bf .kt-blocks-info-box-link-wrap{display:block;}.kt-info-box439_b9ce10-bf .kt-blocks-info-box-link-wrap .kt-blocks-info-box-media{display:inline-block;max-width:100%;}}<\/style>\n<div class=\"wp-block-kadence-infobox kt-info-box439_b9ce10-bf\"><span class=\"kt-blocks-info-box-link-wrap info-box-link kt-blocks-info-box-media-align-left kt-info-halign-left kb-info-box-vertical-media-align-top\"><div class=\"kt-blocks-info-box-media-container\"><div class=\"kt-blocks-info-box-media kt-info-media-animate-none\"><div class=\"kadence-info-box-icon-container kt-info-icon-animate-none\"><div class=\"kadence-info-box-icon-inner-container\"><span class=\"kb-svg-icon-wrap kb-svg-icon-fas_info-circle kt-info-svg-icon\"><svg viewBox=\"0 0 512 512\"  fill=\"currentColor\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\"  aria-hidden=\"true\"><path d=\"M256 8C119.043 8 8 119.083 8 256c0 136.997 111.043 248 248 248s248-111.003 248-248C504 119.083 392.957 8 256 8zm0 110c23.196 0 42 18.804 42 42s-18.804 42-42 42-42-18.804-42-42 18.804-42 42-42zm56 254c0 6.627-5.373 12-12 12h-88c-6.627 0-12-5.373-12-12v-24c0-6.627 5.373-12 12-12h12v-64h-12c-6.627 0-12-5.373-12-12v-24c0-6.627 5.373-12 12-12h64c6.627 0 12 5.373 12 12v100h12c6.627 0 12 5.373 12 12v24z\"\/><\/svg><\/span><\/div><\/div><\/div><\/div><div class=\"kt-infobox-textcontent\"><h2 class=\"kt-blocks-info-box-title\">Schon gewusst? <\/h2><p class=\"kt-blocks-info-box-text\">Das Wort f\u00fcr \u201eZucker\u201c geht auf das altindische <em>s\u00e1rkara <\/em>f\u00fcr Zerriebenes, K\u00f6rniges, Kies zur\u00fcck. Mit dem Indienfeldzug Alexanders des Gro\u00dfen (326 v. u. Z.) gelangte das altindische Wort ins Griechische (<em>sakcharon<\/em>), wovon sich der lateinische Begriff <em>saccharum<\/em> ableitete. Ebenfalls aus dem Altindischen entlehnt ist das arabische <em>sukkar<\/em>, das mit das mit der arabischen Herrschaft im Mittelalter nach Spanien und Sizilien kam und so Eingang in die romanischen Sprachen, wie Spanisch (<em>az\u00facar<\/em>), Franz\u00f6sisch (<em>sucre<\/em> und davon abgeleitet das englische <em>sugar<\/em>) und Italienisch (<em>zucchero<\/em>) fand. \u00dcber das Italienische gelangte es ab 13. Jahrhundert in den deutschen Sprachraum.<\/p><\/div><\/span><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Nicht gesund doch oft genutzt \u2013 Verwendung von Zuckerrohr<\/h2>\n\n\n\n<p>Zuckerrohr hat einen hohen Anteil an Saccharose und einen geringen an Traubenzucker (Glucose) und Fruchtzucker (Fructose) und wird deshalb als Zweifachzucker (Disaccharid) bezeichnet. Durch Pressen wird der Saft des Zuckerrohrs gewonnen und danach gereinigt, erhitzt und verdickt. Der gewonnene gelbbraune Rohrzucker wird mittels Raffination zu wei\u00dfem Zucker verarbeitet. Aus etwa 1000 Kilogramm Zuckerrohr lassen sich etwa 100 Kilogramm Zucker herstellen.<\/p>\n\n\n\n<p>100 Gramm Zucker enthalten 388 Kilokalorien und bestehen zu 94,5 Prozent aus Kohlehydraten, wobei Vollrohrzucker, der nicht raffiniert ist, noch mit unter 1 Prozent Mineralelementen aufwarten kann. Der Verzehr von zu viel raffiniertem Zucker ist entgegen allen Beteuerungen der Zuckerindustrie gesundheitssch\u00e4dlich, w\u00e4hrend nat\u00fcrlicher Zucker, wie er in Fr\u00fcchten, Gem\u00fcse oder vollwertigen Lebensmitteln vorkommt, wichtig und gesund ist. Neben der Verwendung in S\u00fc\u00dfigkeiten steckt auch viel zugesetzter Zucker in&nbsp;verarbeiteten Lebensmitteln&nbsp;wie Ketchup, Fertigso\u00dfen, Tiefk\u00fchlpizzen, Fruchtjoghurts etc. Damit wird das Zuckerlimit oft unbemerkt \u00fcberschritten \u2013 ganz ohne Softdrinks, Eis oder Schokolade. In der Folge steigt das Risiko f\u00fcr die Entstehung von \u00dcbergewicht, Fettleber, Diabetes und damit indirekt auch verschiedener Krebsarten. Auch Zahnkaries wird durch Zuckerkonsum gef\u00f6rdert.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Zuckerrohr im Tank und in Industrie<\/h2>\n\n\n\n<p>Zuckerrohr vers\u00fc\u00dft nicht nur unsere Speisen, sondern wird insbesondere zu Bioethanol verarbeitet. Bei der globalen Bioethanol-Produktion sind zwei Kulturen zentral: Mais und Zuckerrohr. Seit den 1980er Jahren ist die weltweite Ethanolproduktion enorm und unaufhaltsam gestiegen. Brasilien und die USA sind die zwei gr\u00f6\u00dften Produzenten \u2013 in den USA haupts\u00e4chlich auf Basis von Mais, in Brasilien dominiert das Zuckerrohr.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr die Herstellung von Ethanol wird das zuckerhaltige Mark im St\u00e4ngel der Pflanze ben\u00f6tigt. Das Zuckerrohr wird aufgebrochen und der Saft extrahiert. Dann kommt dieser Saft in einen Fermenter, wo der enthaltene Zucker mithilfe von Hefepilzen zu Ethanol verarbeitet wird. Nach Destillation und Entw\u00e4sserung bleibt dann das Endprodukt: Bioethanol. Ein Nebenprodukt ist die Bagasse, die faserigen Reste des Zuckerrohrs. Diese k\u00f6nnen als Brennstoff genutzt werden. In Brasilien machen sie mittlerweile sogar 8 Prozent der Stromerzeugung aus.<\/p>\n\n\n\n<p>Bagasse wird zunehmend aber auch als nachwachsender Rohstoff f\u00fcr die Produktion abbaubarer Kunststoffe (Bio-Plastik), f\u00fcr die Papier- und Kartonherstellung, f\u00fcr kompostierbares Einweg-Geschirr, als Werkstoff f\u00fcr M\u00f6bel, T\u00fcren und in der Automobilherstellung verwendet.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Die steigende Ethanolproduktion hat in Brasilien zu einer Ausweitung der Anbaufl\u00e4chen von Zuckerrohr gef\u00fchrt. Oftmals werden Weidefl\u00e4chen in Anbaufl\u00e4chen umgewandelt. Neben den riesigen Sojafl\u00e4chen entstehen also auch immer gr\u00f6\u00dfere Zuckerrohrplantagen. Doch w\u00e4hrend raffinierter Zucker global gehandelt wird, hat sich f\u00fcr Ethanol noch kein internationaler Markt gebildet. Das EU-Mercusor- Handelsabkommen k\u00f6nnte jedoch einen weiteren Schub in der Bioethanol-Produktion und im Export Brasiliens bringen: Die EU soll 450.000 Tonnen Ethanol zollfrei, f\u00fcr chemische Zwecke, sowie 200.000 Tonnen mit einem sehr geringen Zoll aus den Mercosur-Staaten importieren k\u00f6nnen, was etwa 50 Prozent der aktuellen Gesamtexporte entspricht.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Quellen<\/h2>\n\n\n\n<p>Sodi e.V.: history of Food &#8211; Recherchebericht Zuckerrohr. <a href=\"https:\/\/historyoffood.sodi.de\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/history_food_report_Recherchebericht_einleitung-zuckerrohr-klein.pdf\">Link<\/a>. <br>Forschungs- und Dokumentationszentrum Chile-Lateinamerika e. V.: Zuckertr\u00e4ume. Ethanol aus Brasilien in der globalen Klimapolitik. <a href=\"https:\/\/www.fdcl.org\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/FDCL_Zuckertra%CC%88ume_web.pdf\">Link<\/a>. <br>Grafs Bio Seiten: Bioethanol aus Zuckerrohr. <a href=\"https:\/\/grafs-bio-seiten.de\/biokraftstoff-aus-zuckerrohr\/\">Link<\/a>. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zuckerrohr, Saccharum officinarum Zuckerrohr war f\u00fcr viele Jahrtausende die Basis f\u00fcr die Zuckerproduktion, bis vor etwa 200 Jahren die Zuckerr\u00fcbe als Konkurrentin antrat. War Zucker zuerst selten und teuer, so wurde er sp\u00e4ter zu einem der ersten industriell hergestellten Welthandelsg\u00fcter &#8211; und damit durch die Jahrhunderte ein Treiber f\u00fcr Kriege, koloniale Sklaverei und Spekulation. 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