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Amelie Dupuy-Cailloux

Ackertalk: Wie wird Schokolade fair?

Donnerstag, den 3. August, 17 – 21 Uhr (Weltacker | IGA Berlin)

mit Evelyn Bahn, INKOTA, Kampagne “Make Chocolate Fair!” und

Achim Drewes, Nestlé Deutschland AG, Leiter Public Affairs

Moderation: Benny Haerlin, Zukunftsstiftung Landwirtschaft

 

Ein Ackertalk zur Produktionskette der Schokolade:

Von der Bohne bis zur Tafel!

Foto: Amélie Dupuy-Cailloux

Schokolade macht die, die sie essen oder trinken meistens glücklich. Doch für die 5,5 Millionen Kleinbauernfamilien, die vom Kakaoanbau leben, die Schoten von den Bäumen schlagen und ihre Samen herauspuhlen ist Glück oft ein Fremdwort. Missbräuchliche Kinderarbeit, Diskriminierung, Benachteiligung von Bevölkerungsgruppen, niedrige Erträge und Einkommen der Kleinbauern sind immer noch eine Realität im Kakaoanbau.
70% der weltweit 4,5 Millionen Tonnen Kakao stammen aus der Elfenbeinküste und Ghana, Nigeria und Kamerun. Die Filme „Schmutzige Schokolade“ I und II, über Kindersklaven in Kakaoplantagen rüttelten viele auf. Die Kampagne „Make Chocolate fair!“ erreichte 2015 erste Zusagen des Europäischen Süßwarenherstellerverbandes.

Seit 1989 erkennen die Vertragsstaaten der UN-Kinderrechtskonvention das Recht des Kindes an, “vor wirtschaftlicher Ausbeutung geschützt und nicht zu einer Arbeit herangezogen zu werden, die Gefahren mit sich bringen, die Erziehung des Kindes behindern oder die Gesundheit des Kindes oder seine körperliche, geistige, seelische, sittliche oder soziale Entwicklung schädigen könnte.”

Wo stehen wir jetzt?

Im April 2017 senkte die Elfenbeinküste die Garantiepreise für Kakao um 30 Prozent.
Politik, Industrie, Handel und Zivilgesellschaft in Deutschland haben sich im Forum Nachhaltiger Kakao zusammengeschlossen, um die genannten Probleme gemeinsam anzugehen. Die Weltfirma Nestlé ist einer der größten Kakao-Verarbeiter weltweit und hat einen Cocoa Plan ins Leben gerufen. Seine Ziele: besserer Anbau, besseres Leben, besserer Kakao. Gut ein Drittel seines Jahresverbrauchs von 415.000 Tonnen bezieht das Unternehmen aus diesem Schema.

Wie fair ist der Plan? Woher stammt der restliche Kakao? Welche Schokolade ist wirklich fair?

Kakao im “Genussmittelbaum” auf dem Weltacker; Foto: Fabienne buchmann

Ablauf:
17:00 Einlass am Haupteingang Kienberg (U5)
17:30 Begrüßung und Einführende Statements (je 15 Minuten)
18:00 Streitgespräch Bahn-Drewes (60 Minuten)
19:00 Diskussion mit dem Publikum
19:30 Schlussworte
20:00 Offenes Ende

17:00-21:00 Nebenher kleiner Acker-Imbiss und Getränke bis zum Sonnenuntergang…

Bei gutem Wetter direkt auf dem Acker. Nur bei schlechtem Wetter im Umweltzentrum neben dem Acker.

Wer sich bei carla@2000m2.eu anmeldet kommt auf die Gästeliste und kann ab 17 Uhr umsonst über den Eingang Kienberg auf das IGA-Gelände

 

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