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Nuglar Gärten

Eröffnungsfeier Weltacker Schweiz

Eröffnungsfest des 2000 m2 Weltackers in Nuglar: Mit Regenschirm und Gummistiefeln auf AckerTour

Am Samstag, 6. Mai, hat die solidarische Landwirtschaft Nuglar Gärten den 2000m2 Weltacker eröffnet und den Frühling gefeiert. Rund 400 Interessierte haben dem Regenwetter getrotzt und sind zum Fest nach Nuglar-St. Pantaleon gekommen.

Die Sonne zeigte sich immerhin zur offiziellen Eröffnung um 11 Uhr. Unter einem grossen Kirschbaum hielten zunächst Bastiaan Frich, Geschäftsleiter des Trägervereins Urban Agriculture Netz Basel und Zoé Beutler, Präsidentin der Nuglar Gärten eine Ansprache. Sie bedankten sich bei den zahlreichen Helfern und Helferinnen, die seit November letzten Jahres mit grossem Engagement am Projekt Weltacker mitgearbeitet hatten. Auch Gemeinderat Staffan Sjögren wandte sich ans Publikum. Es sei eine grosse Chance für die Gemeinde, Austragungsort für dieses schweizweit einmalige Projekt zu sein. Anschliessend machten sich die ersten Neugierigen auf zur Erkundungstour auf dem Acker – begleitet von innigen Alphorn-Klängen eines Trios der Alphorngruppe Enzian aus Nuglar.

 

Insgesamt gibt es auf dem schweizer Weltacker zwölf Themenposten zu entdecken: Das bereits bewohnte Wildbienenhotel beispielsweise oder die faszinierende Bodenwelt. Am Posten Foodwaste gab es anlässlich der Eröffnung Lebensmittel zum Mitnehmen, die zuvor vor der Mülltonne gerettet wurden. Verschiedene Pflanzenschilder auf dem Acker beantworten zudem die Frage, welche Pflanzenkulturen auf diesen 2000m2 wachsen. Neben Weizen und Mais ist das beispielsweise auch Tabak und Baumwolle. Darüber, welche Samen zu welcher Ackerpflanze gehören, lässt sich an der Saatgutkiste rätseln.

Der Weltacker macht somit die globale Agrarsituation begehbar wie ein Museum. Und er zeigt auf, dass diese Themen mit jedem einzelnen von uns zu tun haben. Für viele Besucher und Besucherinnen war es faszinierend zu sehen, dass diese Fläche reichen könnte, um uns ein ganzes Jahr lang zu ernähren. Um das zu ermöglichen, müssten wir aber unsere Ernährung und unseren Lebensstil anpassen.  Die solidarische Landwirtschaft Nuglar Gärten bietet mit einem Jahresabo, das jede Woche bio-dynamisches Gemüse, Kräuter, Obst und Getreide beinhaltet, auch gleich eine konkrete Möglichkeit selbst im Alltag am Wandel der Landwirtschaft beizutragen.

Am grossen Eröffnungsfest in Nuglar wurde nicht nur gelesen, sondern auch gegessen, geredet und gefeiert. Auf dem Feuer kochte leckeres Urdinkel-Kernotto und Gemüsesuppe, unter dem Zelt heizten die regionalen Musikgruppen Ariane Rufino dos Santos sowie Fenikso und das Nautiluskabinett ein. Wer deshalb kaum Zeit fand, sich durch all die Posten zu lesen, kann sich ab sofort selbstständig einen Überblick über die aktuellen Herausforderungen der Landwirtschaft verschaffen, eine geführte AckerTour an den AckerSamstagen besuchen oder Touren für Gruppen bei den Nuglar Gärten buchen. Mit diesem lebenden Museum geht es jetzt nämlich erst richtig los: In den nächsten Monaten wird es auf dem Weltacker spriessen, wachsen und erblühen. Jeder Besuch wird ein anderer sein.

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