Suche
Suche Menü

Saatgut und Ernährungssouveränität

Es beginnt mit dem Saatkorn – aus ihm entsteht eine Pflanze, die zur biologischen Vielfalt beiträgt, gegebenenfalls Früchte trägt und somit eine potentielle Nahrungsgrundlage für Mensch und Tier darstellt. Im Laufe der Jahre kamen immer neue Sorten hinzu – auf natürlichem Wege oder durch gezielte Züchtungen.

Das Angebot kann als interaktive Acker-Tour (ca. 2h) bis hin zu einem ganzen Projekttag (ca. 6h) auf dem Weltacker gebucht werden.

Außerdem verleihen wir eine Lernkiste zur selbstständigen Erarbeitung in der Schule. Mehr Infos zur Lernkiste, die in Kooperation mit dem Forschungs- und Dokumentationszentrum Chile-Lateinamerika erarbeitet wurde gibt es hier.

Helferinnen auf dem Weltacker bei der Soja-Selektion

Allein unter den Kartoffeln gibt es weltweit über 4000 verschiedene Sorten. In Deutschland kultiviert sind lediglich bis zu 210 Sorten. Woran liegt das und welche Auswirkungen hat diese Entwicklung auf die Umwelt und letztendlich auch auf unsere Ernährungssouveränität?
Schülerinnen und Schüler lernen am Beispiel von Mais die Vielfalt der Erde und die Bedeutung von Bio- und Agrobiodiversität für die Umwelt und die Ernährungssouveränität weltweit kennen.
Es geht um Unterschiede in der Saatgutzüchtung, um Patente und Marktkonzentrationen im Saatgutbereich und um Kleinbauern, welche weltweit mit den Auswirkungen zurechtkommen müssen.
An verschiedenen Stationen werden die Zusammenhänge und Risiken multiperspektivisch betrachtet und über Lösungsansätze diskutiert.

Zielgruppe/n:

  • Sekundarstufe I (7.-10. Klasse)
  • Sekundarstufe II (11.-13. Klasse)
  • Berufsorientierungsgruppen
  • Berufsschulklassen

Lernziele:

  • Geschichte des Mais und die Auswirkungen auf die Sortenvielfalt
  • Unterschied zwischen traditioneller und kommerzieller Saatgutzüchtung
  • Was ist unter Patent und „geistigem Eigentum“ zu verstehen
  • Auswirkungen der Marktkonzentration im Saatgut- und Agrarbereich
  • Bedeutung der Bio- und Agrobiodiversität für Umwelt und Mensch
  • Auswirkungen, Widerstand und Alternativen zu Saatgutpatenten und Marktkonzentrationen

Für die Buchung einer Veranstaltung senden Sie bitte eine E-Mail an