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Amelie Dupuy-Cailloux
Zum Weltacker Kochbuch

Weltacker-Rezept #6 : Injera

Injera – äthiopisches Fladenbrot

Injera auf dem Weltacker (Foto: Amélie Dupuy-Cailloux)

 

Die Beilage und – im wahrsten Sinne des Wortes – Grundlage zu fast jedem äthiopischen Essen: „Injera“ – das Hauptgericht der äthiopischen Küche – ist ein ganz dünnes, weiches Fladenbrot aus Hirse, Mehl, Hefe und Wasser, das ohne Fett in der Pfanne gebacken wird.

Zutaten für 4 Personen:
1 Würfel Hefe
3/4 Tasse Teffmehl oder als Alternative eine Mischung aus Hirse- und Weizenmehl bzw. Hirse- und Maismehl
0,2 Liter Wasser

Am Abend vorher die Hefe in einer Tasse mit ein wenig Wasser auflösen, etwas Mehl zugeben und an einem warmen Ort gehen lassen (Dampfl oder Vorteig).
Mehl in eine große Schüssel geben, die aufgelöste Hefe und etwa 0,2 Liter lauwarmes Wasser hinzufügen. Durchkneten bzw. rühren, bis der Teig schön glatt ist (wie Palatschinkenteig), zudecken und an einem warmen Ort gehen lassen.
Mit einer Schöpfkelle Teig in die heiße Pfanne geben und durch Drehen der Pfanne den Teig gleichmäßig verteilen, bis der Boden ca. 0,5 bis 1 cm dick bedeckt ist. Den Fladen kurz backen bis sich an der Oberfläche Löcher bilden. Mit einem Deckel zudecken. Der Fladen ist fertig, wenn er sich vom Rand löst. Die Pfanne nach jedem Durchgang vorsichtig mit einem Küchentuch auswischen.
Das Injera herausnehmen und abkühlen lassen. Das fertige Injera sollte hell und relativ luftig sein.

Die typischen Beilagen sind Grünkohlgemüse, gelbe Erbsen, Linsen und Alicha.

   

Die Beilagen werden mit den Fingern in den Fladen gerollt und mit der rechten, gewaschenen Hand, gegessen!

Injera auf dem Weltacker (Foto: Magdalena Mirwald)

Echtes Injera wird mit Teff hergestellt. Teffmehl ist außerhalb Äthiopiens schwer zu bekommen, wird aber zunehmend auch in Europa beliebter. Am ehesten kann man sein Glück in Naturkostläden oder auch im Internet versuchen. Für den besonderen Geschmack von Teffmehl gibt es keine gleichwertigen Alternativen. Injera mit Reis-, Weizen- oder Maismehl schmecken dem an europäisches Essen gewöhnten Gaumen aber auch gut. 

 

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