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Das Flächenbuffet auf dem Weltacker Bern

Die Bildungsinstallation «Flächenbuffet» veranschaulicht, wieviel Fläche einzelne Tellergericht verbrauchen. Für das Kernteam vom Weltacker Bern war im Frühjahr klar, dass sie die Mühe nicht scheuen werden, um das Flächenbuffet mit den jeweiligen Zutaten bzw. Kulturen für die einzelnen Gerichte zu bepflanzen. Im Rückblick hat sich der Aufwand gelohnt, da das Flächenbuffet in der ersten Saison vom Weltacker Bern bei Gross und Klein ausgesprochen gut angekommen ist. Vom Schnitzel mit Bratkartoffeln, Pizza Salami und Salat mit Brötchen konnten die Besucher*innen einen Eindruck von dem sehr unterschiedlichen Flächenverbrauch bekommen (von ca. 2,5qm bis 0,5qm).

Vor der Eröffnung: Das Flächenbuffet wird mit tatkräftiger Unterstützung der freiwilligen Helfer*innen vorbereitet.

Mit der Frage «Wer mag Pizza Salami?» wurden den Schüler*innen und auch den Erwachsenen Schilder mit den einzelnen Gerichten in die Hand gedrückt und die Suche konnte beginnen. Was für Zutaten brauche ich für eine Pizza Salami und auf welchem bepflanzten Rechteck sind diese zu finden? Den nicht so bewanderten «Botaniker*innen» halfen kleine Schilder, um die Kulturen identifizieren zu können. Die Trefferquote war meist recht hoch und wichtige Fragen, warum beim «Schnitzel mit Bratkartoffeln» denn eine so grosse Fläche Soja notwendig ist und warum die Flächen grundsätzlich in ihrer Grösse so unterschiedlich sind, konnten diskutiert und beantwortet werden.

Für mich persönlich war das Flächenbuffet bei den Führungen mit Schulklassen und Erwachsenengruppen immer ein Highlight, da auf anschauliche und auch sinnliche Weise Anstösse gegeben wurden, sich den eigenen Ernährungsgewohnheiten bewusst zu werden und diese  zu hinterfragen.

Spaghetti Bolognese und Salat mit Brötchen.
Das Flächenbuffet in seiner vollen Pracht.

Text und Bilder: Dietlind Haarbrücker, Kernteam Weltacker Bern.

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